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GENTLEMEN IN BAROQUE : FROM VIENNA WITH LOVE. 
GENTLEMEN IN BAROQUE, THE LUXURY AUSTRIAN MAGAZINE REPORTS ON LE MARAIS BEST ADDRESSES.

Paris ist und bleibt eine der faszinierendsten Metropolen unserer Zeit. Auf Einladung von „Maison de la France“ nutzten wir die Möglichkeit "Gay Paris“ bzw. das Queer Viertel Marais ein wenig näher unter die Lupe zu nehmen.


Flüge nach Paris gibt’s täglich. Vom Flughafen
„CDG“ pendelt ein Schnellzug ins Zentrum von
Paris. Am „Gare du Nord“ Nordbahnhof angekommen
musste ich nun auf die Pariser U-Bahn (Metro)
umsteigen. Anfangs etwas unüberschaubar, ist es
nach einiger Überwindung, mit der Metro kinderleicht
in Paris voran zu kommen.
Meine Unterkunft ist das 4 Sterne Hotel Es liegt zwar etwas versteckt. Ist aber sehr gut gelegen um „Gay Paris“ zu erkunden.
Das Hotel besteht aus einigen zusammengewürfelten
Gebäuden. In der Mitte ist ein hübscher
Hof über den man zu seinem Zimmer gelangt. Die
Zimmer sind ansprechend. Die Mitarbeiter sind alle
sehr freundlich. Großes Minus gibt’s für das Frühstücksbüffet.
Nicht frisch ausgetauschte Eierspeise
im zu heißen Rechaud wird mit der Zeit grün und
unappetitlich.
Mein nächster Halt war das Hotel Molay, hier lernte
ich einige Vertreter des Pariser Gay Lebens mit einigen
Pressekollegen aus Europa kennen. Interessant
zu erfahren, dass es in Paris eine schwule Messe gibt.
„sigl“ steht für „Salon International Gay, Lesbien
& friendy.“

Wir, die Pressemeute, starteten nun unsere Marais
Tour. Vorbei an unzählige Shops, Cafes und witzigen
Bars wie die „Raidd Bar“, die jeden Abend hübsche
Jungs unter der Dusche stehen. Ja richtig gelesen,
eine eigene erhöhte durchsichtige Dusche, die nicht
anlaufen soll, sorgt für Erregung. Ein Highlight ist
das Hotel „Du Petit Moulin“ das von Stardesigner
Christain Lacroix designt wurde. Sehenswert
ist auch ein Blick ins „Hotel Particulier“, das von
Francois Mansart entworfen wurde, der auch für die
Hälfte von Versailles verantwortlich war. Im selben
Gebäude laufen knackige Feuerwehrmänner in sexy
Shorts herum. Die hübschen Männer organisieren
auch jedes Jahr den „Bal des Pompiers“ einen Ball
der bei der Community sehr beliebt ist. Ein Muss
wenn man über den „Bastille Tag“ in Marais ist.
Weiter ging es mit einer sehr interessanten Tour von
der Stadtführerin und eingebürgerten Amerikanerin
Pamela Grant. Pamela die eine wahre Expertin der
Pariser Geschichte ist., erzählte uns interessanten
Gossip aus der guten alten Zeit. Ein Besuch im
wunderschönen Carnavalet Museum, mit seinem
typischen Französischen Garten.

Hier kann man einiges über die Geschichte von Paris
erfahren und der Eintritt ist gratis. Nicht weit
entfernt ist der „Place des Vosges“. Einer der teuersten
Wohn- und Einkaufsgegenden in Paris.
Nach der US Verfilmung ist Marie Antoinette wieder
sehr aktuell und die Pariser sichtlich stolz auf
die Dame, obwohl Sie zu Ihrer Lebzeit als „Österreichische
Hure“ betitelt wurde. Kultur und Geschichte
in Hülle und Fülle.

Die wohl ausgeflippteste Person in Paris ist Pierre
Jean Chalençon. Er hortet ein eigenes Museum
über Napoleon und wohnt darin. Seine Sammlung
über den kleinen Mann ist international bekannt.
Der schwule Wien-Fan fasziniert. Fast fanatisch berichtet
er über seine weltweit einzigartige Napolean
Sammlung. Mittlerweile hat er mit seinem Hobby
ein Vermögen gemacht und gehört in der Pariser
Community zum inoffiziellen „Schwulen Adel“
und seine Parties sollen legendär sein.
Unser erstes Abendessen genossen wir im Restaurant
„Les Chineurs“. Ein sehr kleines aber feines Restaurant
auf der Rue de Bretagne, direkt gegenüber
dem ehemaligen Gefängnis von Marie Antoinette.
„Les Chineurs“ bietet tolle Weine und sensationelle
Speisen zu angemessenen Preisen. In geselliger
Runde vergaßen wir die Zeit und spazierten dann
zur Tanzbar „Tango“. Genial! Die Bar ist immer
knallvoll mit Schwulen und Lesben und ist in Paris
berühmt für das Tanzen und alle,

tanzen, von Foxtrott bis zu Jive. Der absolute Spaß
ist der Gruppentanz, wo die ganze Tanzfläche den
gleichen Schritt erlernt. Flirtfaktor maximal! Nach
stundenlangem Tanz, kindischem Wettflirten mit
den anderen Kollegen um den heißesten Franzosen
im Club, ging es zurück ins Hotel. Die Pariser gehen
gern zu Fuß. Meine Füße mussten das in den
kommende Tagen erfahren.
Am nächsten Tag war erstmal Brunchen angesagt
in der „Curieux Spaghetti Bar“, nicht weit vom berühmten
„Centre G. Pompidou“ entfernt. Knallige
Tapeten kombiniert mit Lustern und Lichteffekten
laden zum „chic“ Brunch ein. Ein reichhaltiges Buffet
und freundliche Kellner geben einen „Kickstart“
in den Tag.
Weiter geht’s! Dass Paris die Mode Hauptstadt
der Welt ist merkt man überall. Die Fashionweeks
sollte jeder Mal erleben. Gerade die Shows der unbekannten
jungen, aufstrebenden Designer von
Morgen sind leicht zugänglich und sehr inspirierend.
Für alle Fashionistas ein Muss war die Ausstellung
„l´exposition Gallierock“ von Jean Charles
de Castelbajac, die leider schon vorbei ist. Doch
keine Sorge in Paris gibt es unzählige Ausstellungen.
Das Vorurteil, dass man mit Englisch in Paris nichts
anfangen kann, kann ich nicht bestätigen. Obwohl
der Pariser entzückt ist wenn man mit gebrochene
Französisch kommunizieren will.
Das Nachtleben lässt keine Wünsche offen. Von
hippen Bars, großen Clubs, Clubbings sowie riesigen
Saunas und Cruisingbars im Stadtviertel Marais
findet jeder was nach seinem Geschmack. Ins
Gespräch kommt man schnell, noch schneller mit
den unzähligen Touristen. Die Gassen von Marais
sind abends pulsierend voll mit Menschenmassen.
Vorzugsweise auf der Straße vor dem Lokal wird
geflirtet und gefeiert. In den Clubs fällt auf, dass es
eine sehr starke Bären Fraktion in Paris geben muss.
Um 5 Uhr früh entschließe ich mich mit meinen
irischen Kollegen den Heimweg aufzunehmen, wieder
mal zu Fuß. Am Weg ins Hotel kommen wir ins
Gespräch mit einigen torkelnden Parisern, die auch
nach Hause wollen. Sie erzählen uns meist stolz wo
wir noch hin sollen und was wir uns ansehen. Sie
können auch stolz sein auf ihre schöne Stadt. Paris
überzeugt nicht durch seine Sehenswürdigkeiten,
sondern durch die Pariser selbst. Offen, freundlich
und stolz auf Ihre wunderschöne Stadt.

Raidd Bar | www.raiddbar.com
Die heißesten Kellner in ganz Paris! Garantiert!
Täglich ab 17 Uhr.
Rue du Temple . 75004

Restaurant F&B
| www.foodandbeverage.fr
Von den Escargots bis zum Crème brulée.
Rue de Charlot, 75003
Curieux Spaghetti Bar | www.curieuxspag.com
Der beste Brunch in Paris.

Club „Les Bains Douches“
www.lesbainsdouches.net
Und ewig lockt das Bains Douches. Das
Restaurant ist auch nicht schlecht.

Club TANGO | www.boite-a-frissons.fr
Die Queer Tanzbar. Spaßfaktor 10 von 10.
Rue Maire 11 . 75003
Alle Weblinks und Preise ohne Gewähr.


ETAT LIBRE D´ORANGE
Hier wurde gerade der erste „gay“ Duft vorgestellt.
„Delicious Closet Queen“. Diesen Duft
hat nicht jeder.
www.etatlibredorange.com

BHV Hommes
Alles für den Mann, mit über 150 Marken auf
über 4 Stockwerken, da findet Mann sicher
was.
www.bhvhomme.fr

Il fait beau
Kosmetik für den Mann. Da brauchen wir nicht
mehr dazu sagen.
www.ilfaitbeau.fr

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